Nach der virtuellen Lesung

Hui, geschafft!

Die virtuelle Lesung in Second Life ist vorbei und es ging besser, als ich es erwartet hatte. Thorsten Küpper und ich haben mit verteilten Rollen den Anfang des Romans und das Treffen zwischen Durelge und Mordigan gelesen.

Insgesammt hatte ich 15 virtuelle Zuhörer, mehr als bei meiner letzten Life-Lesung, aber da ging es um die Anthologie Flucht in ein sicheres Leben und nicht um Das Obsidiantor.

So sehe ich übrigens bei Second Life aus, der Avatar ist mehr Cyberpunk/Dieselpunk:

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Es wäre wahrscheinlich stimmungsvoller gewesen, wenn ich die Lesung in einer Nachtumgebung gehalten hätte. Das wäre auch passender zur düstren Atmosphäre gewesen, aber ich weiß nicht, ob das überhaupt von außen gesteuert werden kann.

Mir hat die Lesung super Spaß gemacht und das Feedback war so, dass es den Zuhörern wohl auch Spaß gemacht hat.

Hier gibt es noch eine Bildergalerie zur Lesung und hier noch eine.

Screenshot © Uwe Taechl, fair use

Der noch tiefere Sumpf der Korrektur

Ja, da habe ich mir gedacht, so eine Rechtschreibprüfung per Open-Source-Programm reicht, dass Das Obsidiantor soweit fertig ist. Als Abiturient kann man ja auch gut Komma setzen usw., die Grammatik wird auch stimmen.

Weit gefehlt! Zum Glück habe ich Freunde, die mein Buch Lesen und mir Feedback geben, weil sie recht unglücklich sind.

Kurz gesagt, ein lieber Freund aus einem Verlag hat mir geschrieben, die Story sei gut, aber es seien noch zu viele Fehler drinne. Da habe ich natürlich erst mal geschluckt und mir schweren Herzens dann doch Microsoft Word geholt und da nochmal Rechtschreib- und Grammatikprüfung drüber laufen lassen und…

OH MEIN CTHULHU!

Da hat die Prüfung aber noch so einiges gefunden… Hui…

Also an alle, die Das Obsidiantor schon gekauft haben: Ihr bekommt von mir eine neue Version und so lange Updates, bis alle Fehler ausgemerzt sind. Meldet euch einfach!

Ich habe das ja nur zum Spaß und ohne Lektor und so geschrieben aber meine Leser liegen mir trotzdem am Herzen!

Virtuelle Lesung von „Das Obsidiantor“

Einmal Werbung in eigener Sache:

Am 13. Mai lese ich in Second Life im Rahmen des Brennende Buchstaben Ebook-Events 2017. Hier das offizielle Plakat:

BB2017MarcusRGilman

Die Location in Second Life ist diese:

http://maps.secondlife.com/secondlife/Port%20Genieva/47/235/23

Organisiert wird das ganze wieder von meinem Freund Thorsten Küper und mehr darüber findet ihr auf seinem Blog Kueperpunk, der übrigens immer einen Besuch wert ist, v.a. für Interessierte an fantastischer Literatur und entsprechender Events im Cyberspace und anderswo.

Also, jetzt wisst ihr Bescheid, ich hoffe auf rege Teilnahme.

Cover und Veröffentlichung – Zeit zum Feiern

Zwei weitere große Schritte sind vollbracht:

Das Cover ist fertig, die Typographie hat Stefan Holzhauer von Xanathon gemacht, ich bin begeistert:

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und wenn ihr das Cover klickt, geht es direkt zu Amazon, wo ich das Buch z.Zt. im Selbstverlag über Amazon veröffentlicht habe. Ich freue mich natürlich über jeden, der es lesen möchte.

Das ist allerdings nur ein Teil der Geschichte. Wie es im Moment aussieht, habe ich für Frühjahr 2018 schon einen regulären Verleger gefunden, wer, wird aber nicht verraten. Das hat aber auch zur Folge, dass ich Das Obsidiantor noch nicht in großem Umfang bewerben werde, bis ich weiß, ob es definitiv an einen Verlag geht, oder nicht.

Es geht aber noch weiter:

Das Obsidiantor spielt ja ungefähr in der Bronzezeit, und ich arbeite gerade an einer Sammlung kurzgeschichten, die in der selben Welt spielen, allerdings einige Tausend Jahre später. Außerdem schreibe ich diese Geschichten auf Englisch, da die erste der geschichten für eine englische Anthologie gedacht war, ich weiß aber nocht nicht, ob sie angenommen wird.

Auf jeden Fall geht es in der Welt des Obsidiantors weiter. Ich halte euch auf dem Laufenden.

 

Der Sumpf der Korrektur

Einen Roman zu schreiben ist an sich ja schon ein ziemliches Stück Arbeit, aber… Wenn man dann fertig ist, und sich zurück lehnt und sein Werk nochmal überfliegt, fallen dann doch so einige Sachen auf:

  • Tippfehler, die es durch die Rechtschreibkorrektur geschafft haben (z.B. das Schaffen vs.  wir schaffen das. Da es Schaffen/schaffen gibt, rutscht das durch)
  • Wortdreher im Satz
  • Worte, die einfach mal fehlen
  • Sätze/Absätze, die mittendrin den Sinn ändern
  • Charaktere und Orte, deren Namen mehrere unterschiedliche Schreibweisen haben

Ja, und da watet man (also ich) durch seinen eigenen Roman, als hätte man ihn noch nie zuvor gelesen und muss gleichzeitig nach all diesen Fehlern jagen. Das fühlt sich dann schon so an, als würden fleischlose, kalte Hände an deiner Seele kratzen und Schatten, die aus den Schlünden zwischen den Welten hervorgequollen sind, deinen Willen zerschmettern wollen… Äh ja, ganz so schlimm ist es dann doch nicht, aber ich bleibe eben gerne in der Stimmung von Das Obsidiantor.

Ist schon alles etwas mühselig, aber, wie schon die Alchemisten der Renaissance wussten:

Ad Astra, per Aspera!

Also mache ich weiter, irgendwann ist auch dieser Teil der Arbeit erledigt.

 

Header Image (c) Nele Diel, die auch mein Cover gemalt hat. Fair Use.