Das Obsidiantor in „Das Obsidiantor“

Wie man am Titel des Buches schon merkt, spielt das eponyme Obsidiantor im Roman natürlich eine zentrale Rolle, deshalb dachte ich, ich teile hier mal die erste Erwähnung des Obsidiantors.

Der Himmel wurde dunkel, dann zerbrach er. Kristallsplitter, groß wie Berge stürzten herab und barsten auf einer windgepeitschten Ebene. Somne stand nackt im Wind, sie hatte weder Angst, noch spürte sie Kälte. Die Ebene war glatt wie ein polierter Steintisch und ebenso schwarz wie der Himmel. Dann zerrte etwas an ihr und sie bewegte sich rasend schnell auf einen Punkt am fernen Horizont zu. Nur einen Herzschlag später stand sie vor einem Tor, das aus massiven schwarzgrünen Blöcken gebaut war.

Nasse Wärme rann an ihrer Hand entlang und als sie hinab sah, floss Blut aus einem Finger über die Klinge des Messers. Sie lies es fallen.

Jetzt ist natürlich Raum für Spekulationen gegeben, z.B. deshalb, weil in diesem Auszug nicht klar ist, was das für ein Messer ist, das Somne fallen lässt, und wo wir gerade dabei sind: Wer ist eigentlich Somne?

obsidiantor_ausschnitt

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