Der Sumpf der Korrektur

Einen Roman zu schreiben ist an sich ja schon ein ziemliches Stück Arbeit, aber… Wenn man dann fertig ist, und sich zurück lehnt und sein Werk nochmal überfliegt, fallen dann doch so einige Sachen auf:

  • Tippfehler, die es durch die Rechtschreibkorrektur geschafft haben (z.B. das Schaffen vs.  wir schaffen das. Da es Schaffen/schaffen gibt, rutscht das durch)
  • Wortdreher im Satz
  • Worte, die einfach mal fehlen
  • Sätze/Absätze, die mittendrin den Sinn ändern
  • Charaktere und Orte, deren Namen mehrere unterschiedliche Schreibweisen haben

Ja, und da watet man (also ich) durch seinen eigenen Roman, als hätte man ihn noch nie zuvor gelesen und muss gleichzeitig nach all diesen Fehlern jagen. Das fühlt sich dann schon so an, als würden fleischlose, kalte Hände an deiner Seele kratzen und Schatten, die aus den Schlünden zwischen den Welten hervorgequollen sind, deinen Willen zerschmettern wollen… Äh ja, ganz so schlimm ist es dann doch nicht, aber ich bleibe eben gerne in der Stimmung von Das Obsidiantor.

Ist schon alles etwas mühselig, aber, wie schon die Alchemisten der Renaissance wussten:

Ad Astra, per Aspera!

Also mache ich weiter, irgendwann ist auch dieser Teil der Arbeit erledigt.

 

Header Image (c) Nele Diel, die auch mein Cover gemalt hat. Fair Use.
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