Das Obsidiantor – 8bit Demo

Es ist noch ein langer Weg bis zur Vollendung, aber zumindest ein ganz kleines Demospiel des 8bit-Fantasyspiels an dem ich gerade so nebenbei basierend auf Das Obsidiantor arbeite kann ich hier jetztt schon mal zeigen.

Viel Spaß dabei!

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Nekromanten und die Zukunft

Nekromanten sind ja potenziell unsterblich und da stellt sich natürlich die Frage:

Wie kommen sie mit der Zukunft zurecht?

Würden Nekromanten versuchen, die Kulturen zu erhalten, in denen sie selber aufgewachsen sind und eventuell auch die Entwicklung neuer Technologien und/oder Aufnahme neuer Technologien von außerhalb verhindern bzw. verzögern? Würden sie sich letztendlich ganz zurückziehen weil sie schon „alles gesehen haben“ und aussterben, dahingerafft von tötlicher Langeweile? Würden sie Jahrzehnte oder Jahrhunderte im verborgenen verbringen und nur hin und wieder einen Lehrling wählen, wärend draußen Reiche zerfallen, der Lauf von Flüssen sich ändert und ihr Name in Vergessenheit gerät, oder würden sie einen Weg finden, am Puls der Zeit zu bleiben?

Falls letzteres der Fall wäre, falls die Nekromanten es schaffen, neue Technologien in ihre Kunst zu integrieren, und sich neuen Ideen, die sich entwickelnde Kulturen hervorbringen, zu öffnen, dann könnten sie eine beachtliche Hilfe für den Fortschritt einer Zivilisation sein und gleichzeitig ein immer größerer Fluch werden, ähnlich wie Waffentechnologie.

Cybernecromancer

Ich denke da gerade an Zombie-Truppen mit dermaler Panzerung, aber ebenso an Roboter, mit biologischen Komponenten in der Erforschung des Weltraums.

Was da an Potenzial für Geschichten lauert… Soviel Zeit habe ich ja gar nicht…

 

Auch Nekromanten waren einmal süße Babys

Jeder Nekromant war bzw. ist noch lebendig und hat dementsprechend irgendwann einmal als Level 0 Mensch a.k.a. Baby angefangen.

In Das Obsidiantor kommt ein solcher Nekromant vor, um genauer zu sein, Zarneth ist ein Säugling, der von Durelge gerettet wird, seine ersten Wochen unter Untoten verbringt (nur seine Mutter lebt) und schon sehr schnell entsprechende Fähigkeiten entwickelt, um in der seltsamen Welt, in der er aufwächst, gut zurecht zu kommen.

Zarneth bekommt gerade seine eigene Geschichte, ich weiß noch nicht, wie lange sie werden oder ob es gar ein Roman werden wird, aber sie beginnt mit einem Ausflug der Seele des kleinen Schatzes in die Schluchten zwischen der Welt der Lebenden und dem Reich der Toten.

Das Obsididiantor als 8Bit Retro RPG II

Je mehr ich an der 8Bit Version von Das Obsidiantor arbeite, desto mehr verliert das ganze Projekt an der Düsternis, die im Roman zu finden ist. Dies liegt vor allen Dingen daran, dass der RPG Maker VX Ace, den ich verwende, sehr auf Anime-Graphik geeicht ist und die Monster und vor allem die Helden entsprechend kawaii dargestellt werden.
Außerdem orientiert sich die Ästhetik der Figuren an klassischer High Fantasy (natürlich mit japanischen Einflüssen). Figuren, die annährend in ein bronzezeitliches Sumer passen können, sind da natürlich dünn gesäht.
Hier zum Beispiel die Umsetzung des Hauses des Königs von Vereste, Deresnatil:

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Das gibt mir dann allerdings die Gelegenheit, ein wenig flachen, selbstreferenzierenden Humor in das Rollenspiel einfließen zu lassen:

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Falls jemand ein Programm zur 8Bit Charaktergraphikgenerierung (tolles Wort!) kennt, bescheid sagen, dann kann ich das Problem beheben, ansonsten wird das ganze eben weniger düster und eine kawaii-Einführung in die Welt des Obsidiantors.

 

Beinahe Durelge

Kürzlich hat mich meine liebe Freundin Barbara auf ein Bild aufmerksam gemacht, dass sie sehr an Durlege erinnerte und das sie zufällig im Internet fand.
Das Bild gehört, wie ich herausfand, zu einer Serie und ist tatsächlich ein Charakter aus einer russischen Kurzgeschichte.
Dies ist die Figur und eine gewisse ähnlichkeit zu Durlege ist vorhanden, wenn auch die Ohren zu spitz sind:

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Die Künstlerin hinter diesem Charakter ist Catlait, und man findet sie auf Deviantart.

Nach der virtuellen Lesung

Hui, geschafft!

Die virtuelle Lesung in Second Life ist vorbei und es ging besser, als ich es erwartet hatte. Thorsten Küpper und ich haben mit verteilten Rollen den Anfang des Romans und das Treffen zwischen Durelge und Mordigan gelesen.

Insgesammt hatte ich 15 virtuelle Zuhörer, mehr als bei meiner letzten Life-Lesung, aber da ging es um die Anthologie Flucht in ein sicheres Leben und nicht um Das Obsidiantor.

So sehe ich übrigens bei Second Life aus, der Avatar ist mehr Cyberpunk/Dieselpunk:

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Es wäre wahrscheinlich stimmungsvoller gewesen, wenn ich die Lesung in einer Nachtumgebung gehalten hätte. Das wäre auch passender zur düstren Atmosphäre gewesen, aber ich weiß nicht, ob das überhaupt von außen gesteuert werden kann.

Mir hat die Lesung super Spaß gemacht und das Feedback war so, dass es den Zuhörern wohl auch Spaß gemacht hat.

Hier gibt es noch eine Bildergalerie zur Lesung und hier noch eine.

Screenshot © Uwe Taechl, fair use

Der noch tiefere Sumpf der Korrektur

Ja, da habe ich mir gedacht, so eine Rechtschreibprüfung per Open-Source-Programm reicht, dass Das Obsidiantor soweit fertig ist. Als Abiturient kann man ja auch gut Komma setzen usw., die Grammatik wird auch stimmen.

Weit gefehlt! Zum Glück habe ich Freunde, die mein Buch Lesen und mir Feedback geben, weil sie recht unglücklich sind.

Kurz gesagt, ein lieber Freund aus einem Verlag hat mir geschrieben, die Story sei gut, aber es seien noch zu viele Fehler drinne. Da habe ich natürlich erst mal geschluckt und mir schweren Herzens dann doch Microsoft Word geholt und da nochmal Rechtschreib- und Grammatikprüfung drüber laufen lassen und…

OH MEIN CTHULHU!

Da hat die Prüfung aber noch so einiges gefunden… Hui…

Also an alle, die Das Obsidiantor schon gekauft haben: Ihr bekommt von mir eine neue Version und so lange Updates, bis alle Fehler ausgemerzt sind. Meldet euch einfach!

Ich habe das ja nur zum Spaß und ohne Lektor und so geschrieben aber meine Leser liegen mir trotzdem am Herzen!