Das Obsidiantor als 8Bit Retro RPG

Ich mag die kleine Welt, die ich da erschaffen habe und deswegen setze ich sie gerade in einem kleinen 8Bit-Retro-RPG mit Arbeitstitel „Obsidian“ um.

Natürlich ist das genau so ein Hobbyprojekt, wie es Das Obsidiantor selbst war, d.h. ich arbeite daran, wann ich kann und wenn ich kann.

Momentan ist nur die Karte von Thalesme begehbar, Somnes‘ Dorf und der erste Teil des Weges zu Mordigan ist angelegt.

Ein paar Screenshots kann ich aber schon mal zeigen:

Mal sehen, wie lange ich hier dran sitze, macht aber schon ziemlich viel Spaß!

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Cover und Veröffentlichung – Zeit zum Feiern

Zwei weitere große Schritte sind vollbracht:

Das Cover ist fertig, die Typographie hat Stefan Holzhauer von Xanathon gemacht, ich bin begeistert:

ObsidiantorCoverFront

und wenn ihr das Cover klickt, geht es direkt zu Amazon, wo ich das Buch z.Zt. im Selbstverlag über Amazon veröffentlicht habe. Ich freue mich natürlich über jeden, der es lesen möchte.

Das ist allerdings nur ein Teil der Geschichte. Wie es im Moment aussieht, habe ich für Frühjahr 2018 schon einen regulären Verleger gefunden, wer, wird aber nicht verraten. Das hat aber auch zur Folge, dass ich Das Obsidiantor noch nicht in großem Umfang bewerben werde, bis ich weiß, ob es definitiv an einen Verlag geht, oder nicht.

Es geht aber noch weiter:

Das Obsidiantor spielt ja ungefähr in der Bronzezeit, und ich arbeite gerade an einer Sammlung kurzgeschichten, die in der selben Welt spielen, allerdings einige Tausend Jahre später. Außerdem schreibe ich diese Geschichten auf Englisch, da die erste der geschichten für eine englische Anthologie gedacht war, ich weiß aber nocht nicht, ob sie angenommen wird.

Auf jeden Fall geht es in der Welt des Obsidiantors weiter. Ich halte euch auf dem Laufenden.

 

Die Karte von Thalesme ist in Arbeit

Ein Roman, in dem eine ganze Menge Leute umher reisen, um Aufgaben für [Spoiler getilgt] und deswegen [Spoiler getilgt], ist es irgendwann mal nötig, aufzuzeichnen, wie die Gegend aussieht, durch die die Protagonisten ziehen.

Aus diesem Grund habe ich mir mal einige Tutorial-Videos angesehen und mich hingesetzt. Die Karte des Reichs Thalesme ist bei weitem noch nicht fertig, aber ein paar wichtige Orte und Landschaftsmerkmale sind schon drauf.

 

Das Work in Progress sieht so aus:

 

karte_thalesme

Wenn Albträume manifestieren

Manchmal kommen die Inspirationen für ein Element innerhalb der Geschichte aus den überraschendsten Quellen.
Ich hatte schon seit einiger Zeit eine sehr vage Idee im Kopf, was einen Antagonisten angeht. Welche Art dieser Antagonist steht allerdings noch nicht fest. Vielleicht wird er das, was ein kritischer Wurf auf der Zufallsbegegnungstabelle bei D&D ist, oder vielleicht wird er etwas, was die Protagonisten längere Zeit beschäftigten wird.
Teil der vagen Idee war ein sehr unscharfes Bild, wie dieser Antagonist aussieht. Es sollte mehr etwas sein, was man in Albträumen findet, ein wenig wie „Die Bestien aus dem Id“ aus Alarm im Weltraum.
Nachdem ich ein wenig im Netz gesucht habe, das kann ich, Google gehört zu meiner täglichen Arbeit, fand ich das hier:

manifesteralbtraum
Ich kann leider nicht nachvollziehen, wer der Urheber ist, auf der Seite war kein Urheber angegeben, nur die Person, die das Bild hochgeladen hat (Fireworks888), sie scheint aber nicht der Urheber des Bildes zu sein.

Von der Form her sieht das schon sehr gut aus, auch diese Unschärfe. Mal sehen, wie weit ich das als Anregung nehme.

Schreiben bildet! Geschichts- und Kulturforschung für „Das Obsidiantor“

Das Obsidiantor schreibt sich nicht von alleine und die Welt baut sich auch nicht von alleine (Binsenweisheitsalarm!) und da ich es immer furchtbar finde, wenn eine Welt inkonsistent ist und man die Inkonsistenzen  nur mit „Das ist eben die Magie der Welt“ oder ähnlichem erklären kann, muss ich natürlich Vorkehrungen, dass ich keine Inkonsistenzen oder Lücken in der Geschichte habe.

Das heißt natürlich, ich muss mich darüber informieren, wie gewisse Dinge hier in unserer Realität funktionieren bzw. funktioniert haben, wenn ich mich an denen orientiere.

Ein Beispiel zur Verdeutlichung:
Angenommen, ich habe eine Kultur, die sich am China in der Zeit der Frühlings- und Herbstannalen (771 – 476 BCE) anlehnt, aber in einer Region angesiedelt ist, die eher der afrikanischen Savanne als dem Tal und Delta des Yangtse gleicht.

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Diese Kultur wird dann natürlich eher eine landwirtschaftliche Basis haben, wie man sie in der Savanne findet (vielleicht auch sehr stark von der Jagd auf Großwild geprägt) und nicht Reis anbauen.

Wenn ich eine Kultur habe, die grob Europa im Mittelalter repräsentiert, aber keine Esel oder Pferde hat, hat das Auswirkungen auf Transportwesen, Landwirtschaft und Kriegsführung. Ich muss da dann also nachsehen, welche Hochkulturen e gab, die ohne Pferde auskamen und wie diese Kulturen Transport etc. geregelt haben. Mit anderen Worten, ich muss mich über die Inka und Azteken informieren.

Im Zuge des Schreibens von Das Obsdiantor habe ich mich jetzt schon in einige Themen einlesen müssen, was Technik, Städtebau und Lebensumstände des Alltags verschiedener Kulturen angeht. Schreiben bildet wirklich und mehr, als ich gedacht habe. Was mich besonders freut: Ich bin gerade dabei, meine Fremdsprachenkenntnisse zu erweitern.

Welche Kulturen, Technik und Sprache ich mir angesehen habe, kann ich natürlich nicht verraten, das wäre ja schon irgendwie ein Spoiler.

 

Die Welt des Obsidiantors nimmt Form an

Währen ich an Das Obsidiantor schreibe, nimmt in meinem Kopf die Welt allmählich immer deutlicher Form an. Ich mag Worldbuilding sehr und finde Romane, in denen denen die Welt 20 Meter vom Plot entfernt endet, einfach furchtbar und schlecht geschrieben.

Was mir allerdings immer ein wenig schwer fällt, ist, Karten zu entwerfen. Wenn ich dann aber einen Anhaltspunkt habe, geht es schon einfacher. Zum Glück leben wir ja im Zeitalter des Internets diverse freie Tools wie diesen wunderbaren Kartengenerator, der über mehrer Schritte ganz vorzügliche Karten generiert.

Da der Generator auf dem Zufallsprinzip basiert, hat man selbst nur vergleichsweise wenig Einfluss auf die entstehenden Karten und man muss ein wenig herumprobieren, bis etwas passendes generiert wird.

Die Karte, die meiner Vorstellung des gegenwärtigen Handlungsschauplatzes doch ganz nah kommt ist diese (einmal mit Höhenkodierung und einmal ohne)

map1

map2

Um es nochmal zu sagen: Das ist nicht die tatsächliche Karte, aber ein guter Anhaltspunkt um von dort aus weiter zu arbeiten.

Wie man auf dieser Karte schön sehen kann, ist ein Gebiet dargestellt, das eine Brücke zwischen weiteren Gebieten im Nordwesten, Norden und Südwesten darstellt. Der gegenwärtige Schauplatz, also dort, wo sich Durlege die Nekromantin gerade herumtreibt, ist genau so eine Gegend.

Ich werde mich die Tage dann mal an den Entwurf einer Karte des Handlungsschauplatzes machen und die Ergebnisse hier präsentieren, wenn ich damit zufrieden bin.