Der noch tiefere Sumpf der Korrektur

Ja, da habe ich mir gedacht, so eine Rechtschreibprüfung per Open-Source-Programm reicht, dass Das Obsidiantor soweit fertig ist. Als Abiturient kann man ja auch gut Komma setzen usw., die Grammatik wird auch stimmen.

Weit gefehlt! Zum Glück habe ich Freunde, die mein Buch Lesen und mir Feedback geben, weil sie recht unglücklich sind.

Kurz gesagt, ein lieber Freund aus einem Verlag hat mir geschrieben, die Story sei gut, aber es seien noch zu viele Fehler drinne. Da habe ich natürlich erst mal geschluckt und mir schweren Herzens dann doch Microsoft Word geholt und da nochmal Rechtschreib- und Grammatikprüfung drüber laufen lassen und…

OH MEIN CTHULHU!

Da hat die Prüfung aber noch so einiges gefunden… Hui…

Also an alle, die Das Obsidiantor schon gekauft haben: Ihr bekommt von mir eine neue Version und so lange Updates, bis alle Fehler ausgemerzt sind. Meldet euch einfach!

Ich habe das ja nur zum Spaß und ohne Lektor und so geschrieben aber meine Leser liegen mir trotzdem am Herzen!

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Virtuelle Lesung von „Das Obsidiantor“

Einmal Werbung in eigener Sache:

Am 13. Mai lese ich in Second Life im Rahmen des Brennende Buchstaben Ebook-Events 2017. Hier das offizielle Plakat:

BB2017MarcusRGilman

Die Location in Second Life ist diese:

http://maps.secondlife.com/secondlife/Port%20Genieva/47/235/23

Organisiert wird das ganze wieder von meinem Freund Thorsten Küper und mehr darüber findet ihr auf seinem Blog Kueperpunk, der übrigens immer einen Besuch wert ist, v.a. für Interessierte an fantastischer Literatur und entsprechender Events im Cyberspace und anderswo.

Also, jetzt wisst ihr Bescheid, ich hoffe auf rege Teilnahme.

Cover und Veröffentlichung – Zeit zum Feiern

Zwei weitere große Schritte sind vollbracht:

Das Cover ist fertig, die Typographie hat Stefan Holzhauer von Xanathon gemacht, ich bin begeistert:

ObsidiantorCoverFront

und wenn ihr das Cover klickt, geht es direkt zu Amazon, wo ich das Buch z.Zt. im Selbstverlag über Amazon veröffentlicht habe. Ich freue mich natürlich über jeden, der es lesen möchte.

Das ist allerdings nur ein Teil der Geschichte. Wie es im Moment aussieht, habe ich für Frühjahr 2018 schon einen regulären Verleger gefunden, wer, wird aber nicht verraten. Das hat aber auch zur Folge, dass ich Das Obsidiantor noch nicht in großem Umfang bewerben werde, bis ich weiß, ob es definitiv an einen Verlag geht, oder nicht.

Es geht aber noch weiter:

Das Obsidiantor spielt ja ungefähr in der Bronzezeit, und ich arbeite gerade an einer Sammlung kurzgeschichten, die in der selben Welt spielen, allerdings einige Tausend Jahre später. Außerdem schreibe ich diese Geschichten auf Englisch, da die erste der geschichten für eine englische Anthologie gedacht war, ich weiß aber nocht nicht, ob sie angenommen wird.

Auf jeden Fall geht es in der Welt des Obsidiantors weiter. Ich halte euch auf dem Laufenden.

 

Der Sumpf der Korrektur

Einen Roman zu schreiben ist an sich ja schon ein ziemliches Stück Arbeit, aber… Wenn man dann fertig ist, und sich zurück lehnt und sein Werk nochmal überfliegt, fallen dann doch so einige Sachen auf:

  • Tippfehler, die es durch die Rechtschreibkorrektur geschafft haben (z.B. das Schaffen vs.  wir schaffen das. Da es Schaffen/schaffen gibt, rutscht das durch)
  • Wortdreher im Satz
  • Worte, die einfach mal fehlen
  • Sätze/Absätze, die mittendrin den Sinn ändern
  • Charaktere und Orte, deren Namen mehrere unterschiedliche Schreibweisen haben

Ja, und da watet man (also ich) durch seinen eigenen Roman, als hätte man ihn noch nie zuvor gelesen und muss gleichzeitig nach all diesen Fehlern jagen. Das fühlt sich dann schon so an, als würden fleischlose, kalte Hände an deiner Seele kratzen und Schatten, die aus den Schlünden zwischen den Welten hervorgequollen sind, deinen Willen zerschmettern wollen… Äh ja, ganz so schlimm ist es dann doch nicht, aber ich bleibe eben gerne in der Stimmung von Das Obsidiantor.

Ist schon alles etwas mühselig, aber, wie schon die Alchemisten der Renaissance wussten:

Ad Astra, per Aspera!

Also mache ich weiter, irgendwann ist auch dieser Teil der Arbeit erledigt.

 

Header Image (c) Nele Diel, die auch mein Cover gemalt hat. Fair Use.

Es ist Vollbracht! Das Obsidiantor – Eine Zusammenfassung der Ereignisse

Nach zwei Generationen Krieg ist die Grenze zwischen der Welt der Lebenden und Welt der Toten brüchig und das Land selbst stirbt. Die Nekromanten unter der Führung der von Mordigan, dem Wächter des Totenreichs, erwählten Durelge stellen sich der Aufgabe, ihre Heimat zu retten und das Gleichgewicht der Welt wieder herzustellen.

Es ist Vollbracht. Nach sechs Monaten Arbeit und einem Tagespensum von ca. 500 Worten, mit Urlaubsunterbrechung und Korrekturen ist Das Obsidiantor nun in der ersten Rohfassung fertig und diese ging mit einem Expose bereits an einen Verlag. Mal sehen, was jetzt als nächstes geschieht.

obsidiantor_ausschnitt

Ich hatte mir kurz überlegt, ob ich hier nicht eine Zusammenfassung des Romans reinsetze, da könnten dann aber Spoiler drinne sein. Dann habe ich mir überlegt, die Spoiler lassen .sich ja entfernen, also, hier eine Zusammenfassung der 70.878 Worte langen Endversion:

Die alte Nekromantin Durelge ist während des seit zwei Generationen im Reich Thalesme herrschenden Krieges auf dem Weg nach Vereste, der größten Stadt an der Ostküste, da ihr nomandisches Leben zu unsicher geworden ist.

Auf dem Weg dahin kommt sie in die Nähe eines Dorfes, das gerade plündernden Soldaten zum Opfer fällt und beschließt, die Plünderer ihrer untoten Gefolgschaft einzuverleiben. Außerdem findet sie im Dorf zwei überlebende: Eine junge Mutter, Somne, und deren Säugling, Zarneth. Sie schwört beide zu schützen, warum, weiß sie zunächst selbst nicht, und macht sich mit ihnen weiter auf den Weg. Somne hat nachdem sie Durelges Obsidianmesser berührt eine Vision vom Obsidiantor in der eine Stimme nach Durelge ruft. Jetzt weiß Durelge, warum sie Somne und Zarneth schützt und beschließt, mit ihnen zum Obsidiantor in den Bergen im Süden zu gehen. Das Obsidantor ist das Heiligtum des Wächters des Totenreiches, Mordigan.

Außerdem wird Durelge klar, dass Somne viele der Geister der Toten ihres Dorfes in sich aufgenommen hat und der Säugling Zarneth wahrscheinlich selbst eines Tages ein Nekromant sein wird.

Bei ihrer Wanderung abseits der alten Handelsstraße kommen sie durch verlassene Dörfer und brach liegende Felder. In der ersten Nacht werden sie von drei wie besessen kämpfenden Kriegern, die für Aocha kämpfen angegriffen. Keiner weiß, wer Aocha ist, aber Somne teilt Durelge mit, dass die Krieger, die ihr Dorf plünderten ebenfalls „Aocha“ geschrien haben.

Einige Tage später stoßen Durelge und Somne auf ein Lager, in dem Flüchtlinge aus einer zerstörten Stadt, weit von ihrer Heimat unter der Führung eines erfahrenen Offiziers ein einigermaßen angenehmes Leben führen. Unter den Bewohnern sind zwei Priester des Fruchtbarkeitsgottes Lerges, zu dem auch Somne betet, deren Tempel, der größte des Gottes, wurde mit der Stadt zerstört. Beide hatten bereits Visionen, dass Durelge kommen würde.

Durelge, Somne und Zarneth bleiben dort einige Tage nach Fürsprache durch die Priester und Somne bekommt vom Waffenschmied des Lagers einen Speer geschenkt, in dessen Umgang sie von der Priesterin Gemetu und dem Schmied unterwiesen wird.

Nachdem sie das Lager wieder verlassen haben, treffen Durelge, Somne und Zarneth in der nächsten Nacht auf einen kleinen Trupp Aochanahänger. Somne gerät in Raserei und tötet alle im Alleingang, dabei kämpft sie nicht nur mit ihrem Speer sondern ruft auch die Kälte aus den Schluchten, die die Welt der Lebenden von den Toten trennt, ohne sich dessen bewusst zu sein.

Der nächste Halt ist die Stadt Erech, aber als sie dort ankommen, ist die Stadt tot. Alle Einwohner [INFORMATIONEN WEGEN SPOILERN ZURÜCKBEHALTEN]

In Vereste angekommen, machen die drei im Haus des Nekromanten Hecho, einem alten Freund Durelges, halt und bereiten sich auf den Weg zum Obsidiantor vor. Durele berichtet Hecho und Lagela, einer Nekromantin die ebenfalls in Vereste wohnt, von dem, was in Erech passiert ist. Sie beschließen, während Durelge zum Obsidiantor geht, weitere Nekromanten zusammen zurufen und herauszufinden, was in Erech geschehen ist, wenn Durelge zurück ist.

Nachdem Durelge das Obsidiantor gefunden hat, spricht sie in Mordigans Halle mit [INFORMATIONEN WEGEN SPOILERN ZURÜCKBEHALTEN]

Zurück in Vereste berichtet Durelge, was sie erfahren hat und geht mit ihrem Wissen auch zum König von Vereste, der von ihrer Offenheit überrascht ist und nach Fürsprache der Priester der Kegra, der Hauptgötter Verestes, bereit ist, ihr zu helfen und gegen die Kriegshorden Aochas, deren Ziel der Tod des Landes selbst ist, zu kämpfen.

Die Nekromanten gehen nach Erech und finden heraus,[INFORMATIONEN WEGEN SPOILERN ZURÜCKBEHALTEN]

Wieder zurück in Vereste trennt sich der Nekromant Melcha von den anderen um nach Hause zurück zukehren. Dort angekommen findet er [INFORMATIONEN WEGEN SPOILERN ZURÜCKBEHALTEN]

In Vereste wird die Offensive gegen Aocha geplant, zunächst werden mit Hilfe teils Untoter Streitmachten kleinere Kriegshaufen des Zornigen Gottes besiegt und deren Krieger ebenfalls zu Untoten gemacht. [INFORMATIONEN WEGEN SPOILERN ZURÜCKBEHALTEN]

Die Nekromanten ziehen geschlossen zum Obsidiantor, um dort die „Gemeinschaft des Obsidiantors“ zu gründen. [INFORMATIONEN WEGEN SPOILERN ZURÜCKBEHALTEN]

Nachdem nun Frieden eingekehrt ist, beginnt der Wiederaufbau. Der König von Vereste schickt eine Expedition nach Westen, die alte Handelsstraße entlang, da man Gerüchte gehört hat, es gäbe dort ein neues Reich, in dem auch Frieden herrscht. [INFORMATIONEN WEGEN SPOILERN ZURÜCKBEHALTEN]

 

Das Buch endet mit einer Szene zwischen [INFORMATIONEN WEGEN SPOILERN ZURÜCKBEHALTEN]